{"id":697,"date":"2016-04-04T20:53:16","date_gmt":"2016-04-04T18:53:16","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.adipositas-veritas.org\/?p=697"},"modified":"2017-02-28T01:13:39","modified_gmt":"2017-02-27T23:13:39","slug":"biegen-bis-es-bricht-34-sieg-nach-30-pausenrueckstand","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.adipositas-veritas.org\/?p=697","title":{"rendered":"Biegen bis es bricht &#8211; 3:4 Sieg nach 3:0 Pausenr\u00fcckstand"},"content":{"rendered":"<p>Solche Spiele muss man gewinnen, wenn der ganz gro\u00dfe Wurf gelingen soll. Zur Halbzeit lagen wir gegen den TSV Otterstedt II schon mit 3:0 hinten. Und wir haben uns in der ersten H\u00e4lfte eine richtige Gr\u00fctze zusammen gespielt. Da war fast jeder von einer unversch\u00e4mten Wurstigkeit befallen und blieb deutlich unter seinen M\u00f6glichkeiten. Besser wurde es zum Gl\u00fcck in der 2. H\u00e4lfte; wenn auch nicht sofort. Im Tor stand &#8222;Rensing&#8220; <strong>Bernd-Friedhelm Kuhr<\/strong> aus der \u00dc40, der uns in einer personellen Engstelle auf der Torwartposition helfend zur Seite sprang und mit einigen sehr guten Reaktionen daf\u00fcr sorgte, dass wir am Ende die drei Punkte mitnehmen konnten. So z.B. gleich zu Beginn der 2. Halbzeit, als Otterstedt bei einem schnellen Konter unsere Innenverteidigung durchbrach und Bernd den Schuss aus kurzer Distanz noch entsch\u00e4rfen konnte. W\u00e4re hier das 4:0 gefallen, der Drops w\u00e4re f\u00fcr Otterstedt wohl gelutscht gewesen.<\/p>\n<p>Eigentlich ging es bei sch\u00f6nem fr\u00fchlingshaften Wetter ganz entspannt los. Bereits nach 5 Minuten hatte <strong>Kai Bartels<\/strong> die fr\u00fche F\u00fchrung auf dem Schlappen. <strong>Sebastian Bitter<\/strong> konnte einen viel zu kurzen Absto\u00df abfangen, auf den anderen <strong>Sebastian<\/strong>, den <strong>Wrede<\/strong>, weiterleiten, welcher mit einem sch\u00f6nen Zuspiel in den Lauf <strong>Kai Bartels<\/strong> einschussbereit einsetzte. Nur konnte <strong>Kai<\/strong> mit seinem Schuss auf das lange Eck den Torwart nicht \u00fcberwinden, da dieser eine richtig gute Reaktion zeigte. Auf der Gegenseite hatten wir bei einem langen Ball \u00fcber unsere Abwehr gepennt, aber <strong>Bernd <em>Rensing<\/em> Kuhr<\/strong> konnte in der sich anschlie\u00dfenden 1:1 Situation an der Strafraumgrenze noch so gerade den Ball vor den heran nahenden St\u00fcrmer f\u00fcr uns sichern. Aber die Schnarchigkeit, oder war es die Fr\u00fchjahrsm\u00fcdigkeit, ging nun bei uns um. In der 7. Minute bekam Otterstedt einen Einwurf in der eigenen H\u00e4lfte zugesprochen. Durch Unkonzentriertheiten in der Deckungsarbeit wurde daraus das 1:0. Da sah unsere ganze rechte Abwehrseite samt Innenverteidigung richtig alt aus. Statt den klaren Ball zu spielen, verlor zudem <strong>Enrico Gr\u00f6ger<\/strong> das Spielger\u00e4t an der Seitenauslinie und der St\u00fcrmer (Malte Meyer) konnte <strong>Bernd <em>Rensing<\/em> Kuhr<\/strong> mit einem Flachschuss \u00fcberwinden. Und auch beim 2:0 und 3:0, ebenfalls alle durch Malte Meyer erzielt. Beim 2:0 in der 13. Minute, lie\u00dfen wir uns wieder einmal durch einen hohen Ball in die Innenverteidigung \u00fcberrumpeln und beim 3:0 in der 25. Minute verspielten wir den Ball auf absolut unn\u00f6tige Art und Weise. Es gab aber auch positive Dinge; wenn auch recht wenige. In der 11. Minute hatte <strong>Jan Schmidt<\/strong> die Gelegenheit zum 1:1 Ausgleich. Der Ball kam von <strong>Sebastian Bitter<\/strong> \u00fcber die Abwehr in den Lauf von <strong>Jan Schmidt<\/strong>. Allein vorm Torwart verhinderte nur noch der unebene Platz den m\u00f6glichen Ausgleichstreffer, weil der Ball einfach mal so versprang. Das tat er \u00fcbrigens des \u00f6fteren im weiteren Spielverlauf. Und unmittelbar nach dem 3:0 war es ebenfalls <strong>Jan Schmidt<\/strong>, der den 3:1 Anschlusstreffer auf dem Fuss hatte. Ein Diagonalball auf <strong>Carsten Gloystein<\/strong> brachte dieser von der Grundlinie zur\u00fcck in den R\u00fccken der Abwehr, wo <strong>Jan Schmidt<\/strong> schon lauerte. Aber er traf mit seinem Schuss nur beide Pfosten; zuerst den Rechten und von dort abprallend den Linken. Kurz vor der Halbzeit war es erneut Aluminium, was den Anschlusstreffer verhinderte, als <strong>Carsten Gloystein<\/strong> mit einem satten Schuss aus 12m nur die Latte traf. So ging es f\u00fcr uns mit einem 3:0-R\u00fcckstand in die Halbzeit. Und die F\u00fchrung f\u00fcr Otterstedt war nicht einmal unverdient, hatten sie im ersten Durchgang doch einfach mehr Dinge richtig gemacht als wir. Da spielte es auch keine Rolle, dass wir bei dem einen oder anderen Tor tatkr\u00e4ftige Mithilfe angeboten hatten.<\/p>\n<hr \/>\n<blockquote><p><span style=\"color: #993366;\">Wei\u00dfte, da fragste Marco, Spiel ich Sonntag? N\u00f6, wir sind genug. Wei\u00dfte, da wirste abgeschoben, so schnell. Kaum schie\u00dft man mal im Spiel kein Tor und n\u00f6, brauchen dich nicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #993366;\"><strong>7. min. Ole Gro\u00dfklaus<\/strong><\/span><\/p><\/blockquote>\n<hr \/>\n<p>In der Halbzeit war allen Beteiligten klar, dass hier nur noch was gehen k\u00f6nnte, wenn wir schnell ein Tor erzielten und wir kein weiteres bekommen w\u00fcrden. Da Otterstedt immer recht weit mit der Abwehr aufr\u00fcckte, galt nun die Devise &#8222;Langes Holz&#8220;. Es sollte aber noch qu\u00e4lende 15 Minuten dauern, bis der erste Treffer f\u00fcr uns fallen sollte. Und in der Zwischenzeit hatte Otterstedt mit Kontern die Gelegenheit durch ein viertes Tor das Spiel zu entscheiden. Aber da hatten entweder <strong>Bernd <em>Rensing<\/em> Kuhr<\/strong> im Tor oder <strong>Gr\u00f6ger\/Schreiber<\/strong> in der Innenverteidigung etwas dagegen. Denn das Wenige, was da durchkam, war deren Beute.<br \/>\nIn der 53. Minute h\u00e4tte es eigentlich einen Elfmeter f\u00fcr uns geben m\u00fcssen, als <strong>Sebastian Wrede<\/strong> vor dem Torwart am Ball war und dieser ihn einfach zu Fall brachte. Wie schon bei einer \u00e4hnlichen Situation in Holteb\u00fcttel, blieb hier der berechtigte Pfiff aus. Fairerweise muss man hier dem Schiedsrichter aber zuerkennen, dass die Situation so schnell ablief, dass es nicht einwandfrei zu erkennen war, wer was zuerst gespielt hatte.<\/p>\n<p>Wir erh\u00f6hten weiter den Druck und Otterstedt kam kaum noch aus der eigenen H\u00e4lfte heraus. Dennoch schwand neben der Restspielzeit an der Seitenlinie auch die Hoffnung, hier \u00fcberhaupt noch ein Tor zu erzielen. Aber dann kam die 63. Minute, welche die Wende bringen sollte. Bei einem Freisto\u00df im Mittelfeld zog <strong>Carsten Gloystein<\/strong> den Ball auf den langen Pfosten, wo unser Kapit\u00e4n <strong>Enrico Gr\u00f6ger<\/strong> lauerte. Mit einem wuchtigen Kopfsto\u00df in die lange Ecke erzielte er das so sehnlich erwartete und erhoffte 3:1. Und nur eine Minute sp\u00e4ter hatte <strong>Sebastian Wrede<\/strong> ebenfalls per Kopfball die gro\u00dfe Gelegenheit auf das 3:2. Der Ball kam zwar in Richtung Tor, jedoch zu zentral, um den Torwart von Otterstedt vor wirklich ernsthafte Probleme zu stellen. Die hatte der Torwart aber in der 70. Minute. Zuerst wurde <strong>Carsten Gloystein<\/strong> per Notbremse im Strafraum gef\u00e4llt, dann traf <strong>Sebastian Finke<\/strong> souver\u00e4n vom Punkt zum 3:2 &#8211; und gewann nebenbei auch noch eine laufende Wette mit Nr. 19. Dass <strong>Finke<\/strong> in der Halbzeit zu einem Wechsel des Schuhwerks gezwungen war und die Schuhe vom <strong>Coach<\/strong> anziehen musste, sei an dieser Stelle nur am Rande erw\u00e4hnt. <strong>Finke<\/strong> wollte anschlie\u00dfend sofort den Ball holen, um das Spiel schnell zu machen. Doch bei dieser Aktion lies sich der Torwart von Otterstedt zu einem Foulspiel gegen <strong>Finke<\/strong> hinrei\u00dfen. Diesmal blieb dem Schiedsrichter keine andere M\u00f6glichkeit als mit einer Karte zu reagieren &#8211; mit der Roten Karte.<\/p>\n<p>Mit einem Mann weniger geriet Otterstedt nun noch mehr unter Druck. Bereits in der 72. Minute h\u00e4tte <strong>Sebastian Wrede<\/strong> die numerische \u00dcberzahl ausnutzen und den Ausgleich erzielen k\u00f6nnen, konnte aber innerhalb weniger Sekunden mit zwei Sch\u00fcssen aus der Nahdistanz den Torwart nicht \u00fcberwinden. Und so musste es wiederum ein Kopfball sein, der den jetzt durchaus verdienten Ausgleich brachte. Einen langen Ball von <strong>Christof Schreiber<\/strong> vors Tor geschlagen, konnte <strong>Sebastian Wrede<\/strong> mit dem Kopf gegen die Laufrichtung vom Torwart versenken. Der Ausgleich war geschafft und jetzt sollte es mehr sein, da noch 18 Minuten zu spielen war.<br \/>\nDer Siegtreffer fiel ebenfalls durch einen Kopfball. Nach einem langen Diagonalball von der Seitenauslinie auf den langen Pfosten, war erneut <strong>Enrico Gr\u00f6ger<\/strong> mit dem Kopf zur Stelle. Abermals schlug der Ball entgegen der Laufrichtung des Torwarts in die lange Ecke ein. In den verbleibenden 12 Minuten nahmen wir das Tempo aus dem Spiel und die Zeit von der Uhr. Hier sollte jetzt nichts mehr anbrennen und die 3 Punkte fuhren zusammen mit uns Richtung Oyten.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"TSV Otterstedt II vs TV Oyten III - 3:4\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/y7IvZjvQdu4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Solche Spiele muss man gewinnen, wenn der ganz gro\u00dfe Wurf gelingen soll. 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