Schwere Blähungen nach Verzehr von 7 Hülsen-Früchten

Spieltag 6 stand an und nach dem ersten Dreier aus dem letzten Spiel ging es diesmal gegen die 2. Mannschaft des SV Vorwärts Hülsen. Diese Kost bekam uns gar nicht. Aufgrund von schwerem Personalmangel mussten wir auf 3 Spieler aus der Ü32 zurückgreifen. Doch auch die konnten uns mit all ihrer Erfahrung nicht retten. Dem Versuch einer Spielverlegung wurde vonseiten der Offiziellen von Hülsen nicht entsprochen. Die Erklärung, oder sollte man eher Entschuldigung sagen, war dann doch reichlich komisch. Irgendetwas mit „Andere wollen auch mal spielen“. Egal.

So wie ein Furz ins Gesicht dir die Frisur versaut, versaute der Angriff der Hülsenfrüchte uns das Wochenende. Gegen die schnellen Stürmer waren wir in der aktuellen Besetzung machtlos. Die langen Bälle auf die schnellen Außen waren für uns nicht zu verteidigen. Die erste Bohne fiel schon in der 6. Spielminute und in der 22. Minute die Zweite per Strafstoß. Die Gastgeber waren noch im Torjubel begriffen, gelang uns aus heiterem Hülsenfrüchtehimmel durch Sascha Werner der Anschlusstreffer und Fynn Lühmann konnte kurz vor der Halbzeit das Zwischenergebnis mit einer weiteren Bohne in die Hülsener Dose ausgeglichen gestalten.

Lars W.: Die haben sich den langsamsten bei uns schon ausgesucht!

Lars Weber nach dem 1:0 in der 6. Minute

Ok, es stand zur Halbzeit zwar 2 zu 2, aber dies war ehrlich gesagt ein schwacher Furz. Dem Gastgeber wurden so einige Torchancen weggepfiffen, es hätte locker 5 zu 0 auf der Speisekarte stehen können/müssen. Das Bohnengericht war aber noch nicht fertig, es standen noch 45 Minuten auf der Kochuhr und es wurde für uns langsam so richtig ungemütlich im Bohneneintopf. Was nicht heißt, dass wir es uns vorher als Lauch oder Suppengrün bequem gemacht haben. Hülsen langte noch 5-mal zu und mit jeder weiteren Bohne, die wir uns einfingen, wurden unsere Slap Stick Einlagen lustiger. Warum auch nicht, wenn man an diesem Tag sonst nichts zu bieten hat.

So sind wir mit einer in der Höhe verdienten Niederlage und starken Blähungen wieder nach Hause gefahren. Ob noch jemand auf der Rückfahrt im Auto gefurzt hat, ist nicht bekannt.

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