4:0-Heimsieg gegen den SV Hönisch II

Nach dem Derby gegen Bassen stand gestern also die 2. Mannschaft des SV Hönisch auf dem Speiseplan Spielplan. Der Gegner spielte zwar durchaus gefällig ein ums andere mal relativ unbedrängt durch unser Mittelfeld hindurch. Richtige Torchancen aber gab es für Hönisch im ganzen Spiel nur einmal bei insgesamt 2 Torschüssen. Nach einem Eckball in der 12. Minute musste Tobias Hollander allerdings richtig eingreifen, da es sonst in unserem Tor geklingelt hätte. Mit einer Blitzreaktion konnte er den Kopfball abwehren. Und auch der Nachschuß von Hönisch war brandgefährlich. Doch hier warf Christian Bott alles was er so an Körper aufbieten kann, in den Schuß. Die zweite Einschußmöglichkeit für Hönisch gab es in der 71. Minute. Doch dieser Schuß aus 20m von der Strafraumkante stellte für Tobi alles da, nur keine wirkliche Herausforderung. Mit aller Souveränität, Eleganz, elfenhafter Leichtigkeit und durch Zuhilfenahme der Schwerkraft begrub er diesen Ball unter seinem massiven stabilen Oberkörper. Und das wars dann auch an zählbaren Aktionen von Hönisch. Alle weiteren Versuche waren leichte Beute für unseren Abwehrverbund.


Schreiber, was hast du eigentlich für einen Auftrag heute?

Tobias Hollander, 21. min.


Aus der Physik kennt man den sogenannten Doppler-Fizeau-Effekt. Dieser beschreibt, um es kurz zu machen, … die zeitliche Stauchung bzw. Dehnung eines Signals bei Veränderungen des Abstands zwischen Sender und Empfänger während der Dauer des Signals. Ursache für dieses Verhalten ist die Veränderung der Signallaufzeit. In Anlehnung daran beschreibt der Doppler-Bartels-Effekt, ein erst kürzlich beschriebenes Phänomen aus den Niederungen des Kreisklassenfussballs,  welches sich auf Veränderungen des Zählständes eines Fussballspiels bei Veränderung der Anzahl der Bälle, die in doppelter Ausführung hinter die Torlienie in einen 7,32 x 2,44 m abgegrenzten Raum mit netzartig strukturierter Auffanghilfe plaziert wurden, bezieht. Ursächlich für dieses Verhalten ist ein gewisser Kai Gerhard Bartels. Oder, um es verständlicher zu formulieren:

Schießt der Kai ein Doppelpack

hat der Gegner voll verkackt.

 

Die statistische Auswertung ist zwar nach derzeitigem Kenntnisstand noch nicht gänzlich abgesclossen, doch soviel läßt sich bereits sagen. Wenn Kai Gerhard Bartels einen Doppelpack schnürt, und sich dabei nicht mit den Schnürbändern vertüddelt, ist ein Sieg für Oyten III zu 97,76% sicher. Und gegen den SV Hönisch II hat Kai geschnürt, und zwar richtig. Die erste Schlaufe legte er in der 23. Minute, die Zweite in der 27. Minute. Und Knoten und Festziehen kamen von Till Knutzen und Julian Müller; nur der Vollständigkeit halber. Das Spiel begann gleich mit einem Aufreger. Bereits in der 1. Minute konnte Kai Gerhard Bartels eine verunglückte Ballannahme des gegnerischen Torwarts erlaufen. Mit einem Spreitzschritt tunnelte Kai er den herauseilenden Torwart zwar, konnte ihn aber nicht mehr umlaufen, da er vom selbigen unsanft von den Beinen geholt wurde. Ein glasklarer Elfmeter. Der Schiedsrichter sah es aber nicht und somit anders.


Wauuuuu. Wau wau.

Brisko, 29. min.


Dem 1:0 von Kai in der 23. Minute ging ein laaaaaaaaaaaannnnger Ball aus der eigenen Hälfte in die zentrale Angriffsposition voraus. Der lang gespielte Ball war noch in der Flugphase, als der Coach schon zu einem seiner gefürchteten Lange-Bälle-Sind-So-Scheiße-Statements ansetzen wollte. Doch diesmal ging der Plan auf und Kai kam nach einem Stellungsfehler der gegnerischen Innenverteidigung frei an den Ball; schaute sich den Torwart aus und … booooomm … fertig war die erste Schlaufe. Ole Großklaus, bei dem die Leistungskurve nach seinem Kacktor-Triumph leistungsmäßig nach unten zeigt und es derzeit nicht einmal zum Auswechselspieler reicht, geriet am Spielfeldrand völlig aus dem Häuschen.Die zweite Schlaufe von Kai Gerhard Bartels folgte nach einem abgewehrten Eckstoß in der 27. Minute. Die Abwehr von Hönisch konnte zuerst noch den Schuß von Sebastian Bitter zur Seite abwehren. Doch die sich anschließende Flanke von Uuuuuuwe (mit wieviel Us schreibt man eigentlich Uwe?) fand den Cw-Wert optimierten Schädel von Till Knutzen, der auf Kai Gerhard Bartels verlängerte, welcher wiederum bissig wie eine Schlange im Fünfmeterraum lauerte. Kais Kopf, nicht ganz so Cw-Wert-mäßig optimiert, schnellte blitzartig wie beim Todesstoß einer Cobra nach vorne, traf das runde Leder mittig und jenes das Eckige; auch Tor genannt. Damit war Schlaufe 2 gelegt.


Kann ich nicht sehen? Dann mach deine (gemeint war Tobias) Augen auf.

Ole Großklaus, 65. min.


Tor Nummer 3 erzielte unser Laufwunder Till Knutzen. Laufwunder nicht etwa, weil er sich in jedem Spiel die Lunge aus den Leib rennt. Laufwunder deswegen, weil es für Trainer und Mitspieler immer wieder ein kleines Wunder ist, wenn Till überhaupt mal läuft. Und bei diesem Tor ist Till gelaufen, und wie. Allerdings nur über den halben Platz, da ein Spurt über den ganzen Platz schon wieder zu anstrengend gewesen wäre. Also Till erobert sich den Ball an der Mittellinie in einem energischen Zweikampf, um von dort den direkten Weg mit einem deutlichen Schwenker nach links aufs Tor zu nehmen. Am Strafraum angekommen und schon fast aus der Puste, nahm Till Maß und versenkte den Ball flach ins lange Eck. Da gab es für den Torwart nichts zu halten. Allein dieser Zweikampf von Till, dieser unbändige Wille und Krafteinsatz läßt auch für jeden Außenstehenden erahnen, warum Till im Spiel ständig zwischen den drei Zuständen (1) anaerobe Phase, (2) zyanotischer Zustand und (3) totale Bewußtlosigkeit pendelt. Das Tor zum 4:0 Endstand erzielte unser Bubi, Julian Müller, in der 78. Minute nach einem schönen Konterangriff über Carsten Gloystein und Ruven Bertram. Letzterer brachte den Ball in die Mitte zu Ole Fischer, der, trotz getrübtem Auge, Julian mit einem Flachpass freispielte. Julian, trotz seiner jungen Jahre, versenkte den Ball ins lange Eck wie ein alter Hase.

4:0 klingt nach einer klaren Angelegenheit und die war es auch. Hönisch II hätte durchaus noch höher verlieren können, wenn wir in unserer Chancenverwertung effektiver gewesen wären. Und beim Thema Chancenverwertung und Hönisch II sollten bei den treuen Lesern allen Glocken klingen. Zur Einstimmung sei an dieser Stelle nochmals das Video vom September 2014 eingefügt. Es zeigt die von uns vergebenen Torchancen im Spiel gegen den SV Hönisch II. Zur Warnung vorweg. Diese 7:34 Minuten können Augenkrebs verursachen:

Hier aber nun das Video mit den Toren.

Das Video mit den von uns vergebenen Torchancen ist derzeit noch in Bearbeitung und wird nachgeliefert … stay tuned.

Und hier nun das angekündigte Video mit den vergebenen Torchancen … Augenkrebs wird auch hier garantiert.

 

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