0:2-Auswärtssieg in Hönisch macht Aufstieg perfekt

Gibt es was zum Spiel zu sagen? So einiges. Für Hönisch war ein Sieg Pflicht, um an den Aufstiegsrängen dran zu bleiben. Und wir wollten auf gar keinen Fall hier Punkte liegen lassen. In den letzten 2 Jahren sahen wir immer schlecht in Hönisch aus. Diesmal sollte und musste es anders werden. So entwickelte sich in der ersten Hälfte ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Insgesamt ließen beide Abwehrreihen nicht viel zu und der größte Teil des Spiels spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Nur einmal war Tobias Hollander richtig gefordert, als wir in der 17. Minute für einen kurzen Augenblick den Zugriff auf den Mittelstürmer verloren. Mit einem klasse Schuss aus 22 m zwang er Tobi zu einer Parade. Ein weiteres Mal wurde es noch gefährlich, als wir bei einem Eckstoß den Kopfball nicht verhindern konnten. Doch der aufgesetzte Kopfball ging, wenn auch knapp, am Pfosten vorbei.
Aber die wichtigste Szene des Spiels, und wohl auch der ganzen Saison, ergab sich in der 27. Minute. Ein Befreiungsschlag von Hönisch landete bei Christian DjiloBOTTji an der Mittellinie. Die Ballannahme misslang gründlich und der Ball sprang viel zu weit weg. Doch Christian setzte nach, erreichte mit einem Ausfallschritt den Ball vor dem heranrückenden Gegenspieler und drosch ihn aus gefühlten 40 m in Richtung Tor. Der Ball stieg und stieg, nur um sich im letzten Moment über den Torwart von Hönisch ins Tor zu senken; nicht ohne dabei noch ganz leicht die Latte zu touchieren. What a strike. Ein Malleus Bottificarum; ein Bott-Hammer der Extraklasse.

Die 2. Hälfte began mit einer Schrecksekunde. Ein steiles Zuspiel in die Spitze von Oko versuchte Kai Bartels zu erlaufen. Im Kampf um den Ball kam er im Strafraum ins Straucheln und stürzte mit dem Kopf voran in den Oberschenkel des herauskommenden Torwarts. Das sah richtig übel aus. Zum Glück konnte er nach wenigen Minuten wieder stehen und außer einem dicken Brummschädel trug er keine ernsthaften Folgeschäden davon.
In der 2. Hälfte übernahmen wir von Begin an mehr und mehr das Ruder und ließen Hönisch im Angriff nicht mehr zur Entfaltung kommen. Zwar war Hönisch mit seinen schnellen und großen Leuten im Angriff immer wieder gefährlich, aber die Abwehr um Christof Schreiber und Enrico Gröger, dessen Einsatz bis kurz vor Anpfiff in Frage stand, hatte wie schon gegen Bassen einen richtig guten Tag erwischt. Unsere Abwehr war am heutigen Tage einfach immer einen Tick besser. In der 75. Minute erzielte Sebastian Wrede, der zusammen mit Eduard Denhof im Mittelfeld ein super Spiel machte, nach einem Querpass vom anderen Sebastian, dem Finke, das endgültige 2:0. Der Sieg hätte am Ende noch höher ausfallen können, hätte Mario Gröger bei seinen 2 Chancen etwas mehr Glück gehabt. Zuerst in der 77. Spielminute, als er einen Abpraller an der Strafraumkante nach dem Motto „Sekt oder Selters“ aufs Tor drosch. Der Ball ging jedoch übers Tor. Und dann in der 85. Spielminute nach einem Freistoß, als er mit Gröger’sche Energie in den Kopfball sprang; der Ball aber nur die Latte traf.

In der 80. Spielminute kam es dann zu einer Szene, die den Trainern in den nächsten Tagen möglicherweise die Posten kosten könnte. Ole ‚Oko‘ Großklaus wurde ausgewechselt.

Nach diesem Sieg und den anderen Spielpaarungen sind wir von den Ausstiegsrängen nicht mehr zu verdrängen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.